EMST
EMST (Expiratory Muscle Strength Training) kräftigt die Exspirationsmuskulatur und indirekt die suprahyoidale Muskulatur; die Evidenz ist besonders für Morbus Parkinson belegt.
EMST (Expiratory Muscle Strength Training) kräftigt die Exspirationsmuskulatur und indirekt die suprahyoidale Muskulatur; die Evidenz ist besonders für Morbus Parkinson belegt.
Das Masako-Manöver ist ein Kräftigungsmanöver für Zungenbasisretraktion und pharyngeale Hinterwand – kein Schluckmanöver für die Mahlzeit, sondern eine reine Übungstechnik.
Das Mendelsohn-Manöver verlängert die Larynxelevation willkürlich auf dem Höhepunkt des Schluckaktes, um die UES-Öffnungszeit zu verlängern und den Bolustransit zu verbessern.
NMES bezeichnet die Applikation niederfrequenter elektrischer Impulse über Hautelektroden am Hals; die Evidenzlage ist heterogen und nicht mit PES vergleichbar.
Die pharyngeale Elektrostimulation (PES) ist das einzige gerätebasierte Verfahren in der Dysphagietherapie mit belastbarer RCT-Evidenz – insbesondere für tracheotomierte Patienten nach Schlaganfall.
Das super-supraglottische Schlucken erweitert das supraglottische Schlucken um aktives Pressen (Valsalva), um den Glottisschluss über die willkürliche Stimmlippenadduktion hinaus zu verbessern.
Das supraglottische Schlucken ist eine kompensatorische Technik: Luft anhalten, schlucken, sofort räuspern – der Glottisschluss schützt die Atemwege, das Räuspern räumt penetriertes Material ab.
Die thermisch-taktile Stimulation fazilitiert den Übergang in den unwillkürlichen Schluckablauf durch gekühlte Reize an den vorderen Gaumenbögen – eingesetzt bei verzögertem Schluckbeginn.