Schlagwort Erkrankungen

Krikopharyngeale Dysfunktion

Die krikopharyngeale Dysfunktion (CPD) bezeichnet eine funktionelle oder strukturelle Störung des oberen Ösophagussphinkters (OÖS), die zu einer unvollständigen oder verspäteten Öffnung des Übergangs vom Pharynx zum Ösophagus führt. Ursächlich sind neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, ALS), strukturelle Veränderungen des Muskels oder…

Neurogene Dysphagie

Als neurogene Dysphagie bezeichnet man eine Schluckstörung, die durch eine Schädigung oder Erkrankung des zentralen oder peripheren Nervensystems verursacht wird. Sie ist die häufigste Ursache einer oropharyngealen Dysphagie im klinischen Alltag. Ursachen sind vielfältig: Schlaganfall (mit Inzidenzraten von 40–70 %),…

Oropharyngeale Dysphagie

Die oropharyngeale Dysphagie bezeichnet Schluckstörungen, die in der oralen oder pharyngealen Phase des Schluckaktes auftreten. Sie ist die klinisch und therapeutisch relevantere Form der Dysphagie und liegt im logopädischen Kompetenzbereich. Ursachen sind überwiegend neurologisch (Schlaganfall, Parkinson, ALS, Demenz) oder strukturell…

Ösophageale Dysphagie

Die ösophageale Dysphagie bezeichnet Schluckstörungen, die im Bereich des Speiseröhre (Ösophagus) lokalisiert sind. Sie betrifft also die Passage des Bolus vom oberen Ösophagussphinkter bis in den Magen und liegt primär im gastroenterologischen Behandlungsbereich. Ursachen umfassen strukturelle Veränderungen (Strikturen, Stenosen, Divertikel,…

Presbyphagie

Presbyphagie bezeichnet die altersbedingten Veränderungen des Schluckaktes, die im Sinne eines physiologischen Alterungsprozesses auftreten und nicht primär auf eine Erkrankung zurückzuführen sind. Im höheren Lebensalter kommt es zu einem allmählichen Abbau der am Schlucken beteiligten Muskelkraft und -koordination. Typische Veränderungen…