Masako-Manöver

Das Masako-Manöver (auch: Zungenhalt-Schluck) ist ein Übungsmanöver zur Kräftigung der Zungenbasisretraktion und der pharyngealen Hinterwand. Bei der Durchführung wird die Zungenspitze zwischen den Schneidezähnen gehalten, während der Patient schluckt. Dies erzwingt eine verstärkte Kontraktion des Zungenbasismuskels und der pharyngealen Konstriktoren als Kompensationsbewegung.

Das Manöver wirkt trainingstherapeutisch auf die Muskulatur, die für den Zungenbasiskontakt mit der Pharynxhinterwand verantwortlich ist. Pharyngeale Residuen in den Valleculae – ein häufiges Zeichen reduzierter Zungenbasisretraktion – können durch regelmäßiges Training mittelfristig reduziert werden.

Wichtig: Das Masako-Manöver ist ausschließlich als Übung geeignet, nicht als Kompensationsstrategie beim Essen. Es darf nur bei sicherem Schlucken angewendet werden, da die veränderte Schluckmechanik das Aspirationsrisiko während der Übungsdurchführung erhöhen kann.

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