Larynx

Der Larynx (Kehlkopf) ist ein aus mehreren Knorpeln aufgebautes Organ, das sowohl Atmung als auch Phonation ermöglicht und beim Schlucken die untere Atemwegspassage schützt. Anatomisch liegt er im Halsbereich auf Höhe des 3.–6. Halswirbels und grenzt kranial an den Hypopharynx, kaudal an die Trachea.

Im Schluckakt hat der Larynx drei wesentliche Schutzfunktionen: (1) Adduktion der Stimmlippen und Taschenfalten, (2) Kippung der Epiglottis über den Aditus laryngis sowie (3) superiore und anteriore Elevation des gesamten Larynx unter dem Zungenbein. Dieses Zusammenspiel schützt die subglottischen Atemwege und sichert den Erfolg des Schluckens.

Störungen der Larynxmotorik oder -sensibilität – beispielsweise nach Schlaganfall, bei Parkinson oder nach Kopf-Hals-Operationen – können zu Penetration und Aspiration führen. Die laryngeale Sensibilität lässt sich im Rahmen der FEES gezielt prüfen und ist prognostisch bedeutsam für das Aspirationsrisiko.

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