Als Deglutitionsapnoe bezeichnet man den physiologischen Atemstillstand während des Schluckaktes (0,5–1,5 Sekunden). Die Apnoe beginnt und endet typischerweise in der Exspirationsphase – die postdeglutitive Ausatmung hilft, allfälliges penetriertes Material aktiv auszuräumen. Störungen der Deglutitionsapnoe erhöhen das Aspirationsrisiko erheblich, besonders bei Hirnstammläsionen oder schwerer Dyspnoe.
Deglutitionsapnoe
Die Deglutitionsapnoe ist der physiologische Atemstillstand während des Schluckaktes (0,5–1,5 Sekunden), der die unteren Atemwege vor Aspiration schützt.
