Aspirationspneumonie
Die Aspirationspneumonie ist eine Lungenentzündung durch das Eindringen von Fremdmaterial in die unteren Atemwege; sie ist eine der schwerwiegendsten Komplikationen einer Dysphagie.
Die Aspirationspneumonie ist eine Lungenentzündung durch das Eindringen von Fremdmaterial in die unteren Atemwege; sie ist eine der schwerwiegendsten Komplikationen einer Dysphagie.
Die krikopharyngeale Dysfunktion bezeichnet eine unvollständige oder verspätete Öffnung des oberen Ösophagussphinkters, die zu Residuen in den Sinus piriformes und erhöhtem Aspirationsrisiko führt.
Malnutrition bezeichnet eine Mangelernährung; im Dysphagie-Kontext entsteht sie, wenn die Schluckstörung eine ausreichende Nahrungsaufnahme dauerhaft verhindert.
npo (nihil per os) bezeichnet vollständige orale Nahrungskarenz – die akute Sicherheitsmaßnahme bei schwerem Aspirationsrisiko, keine Dauerlösung.
Odynophagie bezeichnet Schmerzen beim Schlucken – abzugrenzen von der Dysphagie (Schluckstörung), aber häufig mit ihr kombiniert auftretend.
Die oropharyngeale Dysphagie bezeichnet Schluckstörungen in der oralen oder pharyngealen Phase – die klinisch und therapeutisch relevante Form im logopädischen Kompetenzbereich.
Die ösophageale Dysphagie bezeichnet Schluckstörungen im Bereich der Speiseröhre – primär im gastroenterologischen Behandlungsbereich, nicht Gegenstand logopädischer Therapie.
Stille Aspiration bezeichnet Aspiration ohne sichtbare Schutzreaktion; sie ist weder vom Patienten noch vom Untersucher in der klinischen Schluckuntersuchung zuverlässig erkennbar.